Einsatz der Bisphosphonate in der Orthopädie und Unfallchirurgie

Einsatz der Bisphosphonate in der Orthopädie und Unfallchirurgie

In den letzten 3 Jahrzehnten wird die Substanzgruppe der Bisphosphonate (BP) bei Osteopathien, die durch eine gesteigerte Osteoklastentätigkeit verursacht werden, mit zunehmendem Erfolg eingesetzt. Folgende Entwicklungen der BP sind dafür verantwortlich:

  • Die modernen BP sind heute schon 20.000-mal potenter als das erstzugelassene Präparat.
  • Ihre biochemischen und zellulären Wirkungsmechanismen sind inzwischen aufgeklärt.
  • Sie haben keine Hormonwirkung, sodass sie allen Patienten offen stehen.
  • Sie sind gut verträglich, die Applikation kann oral oder intravenös erfolgen.
  • Sie wurden in multinationalen Studien beispielhaft gründlich geprüft.
  • Sie sind der „Goldstandard“ in der Therapie der Volkskrankheit Osteoporose.
  • Seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkungen wie die Kieferosteonekrose oder die akute Niereninsuffizienz können weitgehend vermieden werden.
  • BP haben auch tumorizide Eigenschaften und werden zur Suppression des Tumorwachstums im Knochen eingesetzt.
  • Ihre antiinflammatorische Wirkung wird auch bei der Behandlung von Knochenmarködemen und Knochenschmerzen erfolgreich genutzt.

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